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...Themen des Monats Oktober

Roger Waters äußert sich in einem Statement über die Unstimmigkeiten mit David Gilmour.    © Bereitgestellt von www.rollingstone.de

Man wird doch mal fragen dürfen, oder!? „Herr Putin, sehen Sie ein Ende dieses Krieges?“

Wenn es um das Thema „Pop und Politik“ geht, denkt das Ex-Pink-Floyd-Gründungsmitglied, 79, bekanntlich in ganz großen Dimensionen. Nach seinem verbalen Scharmützel vom letzten Wochenende über den Krieg in der Ukraine mit den Behörden im polnischen Krakau, wendet Roger Waters sich nun direkt an den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Dieser „offene Brief“ wurde über die Socials von Waters in die Weiten des Internets gesetzt. In seiner länglichen Botschaft stellt er auch einiges klar!

Als wäre er Ständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen (UN) spricht er Putin direkt an:

„Würden Sie sich ein Ende dieses Krieges wünschen? Wenn Sie mit ‚Ja, bitte‘ antworten, würde das die Dinge sofort sehr viel einfacher machen“, so Waters.

„Wenn Sie sagen würden: ‚Auch die Russische Föderation hat keine weiteren territorialen Interessen als die Sicherheit der russischsprachigen Bevölkerung auf der Krim, in Donezk und Lubansk‘. Das würde auch helfen.“

Diese von der ihm eigenen Hybris geprägten Botschaft ist auch eine Reaktion auf seine bisherigen Einlassungen zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.

Waters deutet an, dass er zu seinem Putin-Schreiben angeregt wurde, nachdem er die zahlreichen Kommentare zu seinen Briefen an die ukrainische First Lady Olena Zelenska gelesen hatte, Hier wurde er unter anderem dafür angegangen, dass er stets nur eine Seite des Konflikts thematisiert hat.

Der Ex-Floyd-Bassist hatte Überflieger-mäßig behauptet, dass er seit dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine im Februar 2022 versucht habe; seinen „kleinen Einfluss zu nutzen, um einen Waffenstillstand und eine diplomatische Lösung herbeizuführen“.

Dabei sollte dem Sicherheitsbedürfnis sowohl der Ukraine als auch der Russischen Föderation Rechnung getragen werden.

Waters wendet sich in seinem Traktat vehement gegen die Behauptung, dass Putin und sein Regime „ganz Europa überrennen wollen, angefangen mit Polen und den Staaten des Baltikums.“

Sollte dies der Fall sein, so der große geopolitische Stratege Roger Waters, „könnten wir genauso gut damit aufhören, das äußerst gefährliche Spiel des ’nuklearen Feiglings‘ zu spielen, mit dem sich die Falken auf beiden Seiten des Atlantiks äußerst wohl fühlen.”

Gegen Ende seiner weltpolitischen Depesche entwarf er mal eben ein Verhandlungskonzept für mögliche russisch-ukrainische Konsultationen. Wiederum direkt an Putin gewandt, findet Waters:

„Wenn ich all die Reden und Statements richtig verstanden habe, möchten Sie einen Neutralitätsstatus für einen souveränen Nachbarn Ukraine aushandeln? Sehe ich das richtig? Angenommen, ein solcher Frieden könnte ausgehandelt werden. Dann müsste er eine absolut verbindliche Vereinbarung beinhalten, nie wieder irgendwo einzumarschieren!“

Seine Conclusio ist: Es sei ja hinreichend bekannt, dass sowohl die USA als auch die NATO in andere souveräne Länder einmarschieren, „wenn es ihnen gerade in den Kram passt. Oder für ein paar Barrel Öl. Das bedeutet nicht, dass Sie das auch tun sollten! Ihr Einmarsch in die Ukraine hat mich völlig überrascht, es war ein abscheulicher Angriffskrieg, ob er nun provoziert wurde oder nicht.“

Das wiederum hatte man so deutlich von Waters noch nicht gehört oder gelesen.

Artikel im Original lesen auf www.rollingstone.de

Wo liegen die Ursachen für unsere Energiekrise? Die einfachste Erklärung ist der Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Die Ukraine braucht unsere Solidarität. Und die erste Solidarität heißt „Blinde Sanktionen“ gegen Russland. Wäre die Ampel nicht unüberlegt dem blinden Sanktions Aktionismus verfallen und hätte nicht als Erstes die Kohle, den Öl- und den Gashahn verbal gegenüber Russland „zugedreht“, wäre die Katastrophe viel einfacher zu händeln. Wir geraten dadurch in eine „ideologische“ Wirtschaftskrise mit unvorstellbarem Ausmaß. Da sind einmal mehr die USA als lachende Trittbrettfahrer, die alles und jedes durch Umarmen totdrücken oder die Energie- und Mineralölkonzerne die mit der Katastrophe noch den schnellen Euro machen wollen, bis zu den Scharlatanen der Rechten die nun nach Erleichterungen zu Gunsten Russland immer lauter rufen.

Und von den vielen Politikern, die über diese Katastrophe an ihrer Karriere basteln, ganz zu schweigen. Gefragt sind lediglich von uns die drei Affentugenden: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Die Republik ist zu einem Kopfnickerstaat verkommen. Wir schalten lieber wieder Kohle- und Atomkraftwerke ein, als Putin einen Vorschlag zu „Nord-Stream 2“ zu gewähren – was für eine Dummheit und Ideologie. Von jetzt auf sofort die Fehler zwanzigjähriger Energie- und Gaspolitik zu korrigieren.

Es gilt nun aber, das wichtige Thema Energie zu besetzen, die Ängste der Bürger zu kanalisieren und damit sich selbst und das Gesellschaftssystem zu entlasten. Nichts ist endgültig, alles ist reparierbar. Wir müssen nur zusammenhalten, mitmachen, dabei sein; je lauter wir jammern, desto weniger ändern wir etwas und desto besser lenken wir von den Ursachen und den Verantwortlichen ab. Wir sind keine Zuschauer der Katastrophe mehr. Wir sind Teilnehmer, wir alle sind Geiseln.   

Vielleicht brauchen wir jetzt eine Öffentlichkeit, die solche eklatanten Fehlentscheidungen kritisch anschaut und organisierten Protest über Jahre durchhält, auch wenn die Politik behauptet, es sei längst alles Erforderliche getan. Die Regierungsthese lautet: „Die Ukraine kämpft gegen Russland für Europa.“ Vor ca. einem Jahr hat die Bundeswehr noch am Hindukusch für unsere Freiheit gekämpft. Erfolglos? Oder Ergebnislos? Ein Ende in der Ukraine ist nicht in Sicht. Aber der nächste und übernächste Winter kommt bestimmt…

 

                                              Herbert Meyer 20.09.2022

 

 

Katastrophale Gedanken - für den Tag notiert, übers Jahr hinaus gültig

Herbert A. Meyer -  01.09.2022

Der totale Krieg Putins gegen die Ukraine, die globale und nicht ausgestandene Corona-Pandemie, die Inflation und die Verbrauchssteigerung umweltschädlicher Brennstoffe sind dramatische Rückschläge für die Bewältigung der Klimakrise. Das Gegenteil müsste geschehen, doch die Menschheit steht nun vor einer noch größeren Herausforderung durch die neuen Krisen zu Ungunsten des Klimawandels. Wir haben das Prinzip der Selbstzerstörung erschaffen. Die Industrialisierung verbunden mit Kriegen und den Natur zerstörenden Produktions- und Konsumweisen, in deren Folge der Reichtum in der Hand weniger konzentriert und unerträgliche Armut für viele erzeugt wurde: Wir selbst haben das Prinzip der Selbstzerstörung erschaffen. Es prägt sich insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg mit dem Widerspruch von schon perverser Kapital Konzentration weniger und eine unbegreifliche Ohnmacht vieler, die durch gierige Macht zu ersticken drohen.

Und nun diese Katastrophen. Der Alltag hat uns wieder. Nach der Katastrophe leben wir mit der Katastrophe und das offensichtlich gut. Gefahren, Nachwirkungen, gar Lehren? Nein wir richten uns wieder ein. Nicht alle, aber fast alle. Sorry, ein paar erwischt es immer.
Wie sagt man so gern: Natur und Fortschritt fordern ihren Tribut. War das nicht immer so? Ist das nicht die Kehrseite des Wohlstandes? Und den wollen wir doch alle! Oder?
Ich liebe die Erde, auf der ich noch eine Weile leben möchte. Unser blauer Planet hält viel aus. Haben wir denn nicht jahrelang vom „Sauren Regen“ und „Waldsterben“ gesprochen, obwohl der Wald doch nur krank war? In den nassen Sommern hat er sich zusehends erholt, mit Regenwasser – aber nun fehlt der Regen. Und wenn es um den Wald geht, geht es um die Erde.
Die Bäume haben immer recht.
Für die Zukunft muss sich eine Geisteshaltung entwickeln, die uns an die Seite der Bedrängten und Bedürftigen stellt. Dann wird sich zeigen, dass sich ein Überleben der Erde und Menschheit erschließen kann. 

 

Der Klimawandel ist für deutsche Wälder eine eklatante Gefahr

 

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