ZUKUNFT FÜR DICH ODER "WEITER SO"?

Die Pandemie hat der Erkenntnis einen Schub gegeben, dass kleinere Reformen nicht ausreichen werden, um die Krisen des Jahrhunderts zu bewältigen. Vor allem die Klimakrise drängt. Um sie zu meistern, braucht es eine stärkere Position der Wissenschaft gegenüber der Politik und den Mut der Wähler zum Regierungswechsel ohne die CDU.

 

Wer Krise sagt, der denkt immer noch an Wiederherstellung. Wer Nachhaltigkeit sagt, der glaubt an die Herstellbarkeit von Dauer und Stabilität. Aber wir leben nicht mit Risiko, sondern in der Gefahrenzone, und was „progressives Artensterben, dynamischen Klimawandel, Vermüllung des Landes und der Meere sowie den Umgang mit Atommüll angeht, haben wir längst den Punkt verpasst, an dem das letztlich konservative Nachhaltigkeitsprinzip noch hätte greifen können“, schreibt der Münchner Juraprofessor Jens Kersten. Und ich frage deshalb: Was kommt nach der gescheiterten Nachhaltigkeit?

 

Die Union hat ihr Wahlprogramm vorgestellt.Das Wahlprogramm zeigt ganz deutlich CDU/CSU will den Herausforderungen Deutschlands nicht gerecht  werden um Wohlstand, Arbeitsplätze und Klimaschutz zu sichern. Sie sind inhaltlich ausgezehrt und müssen sich doch fragen lassen, was wurde eigentlich in den vergangenen 10 Jahren geleistet?  Es zeigt sich deutlich, dass das Programm eine Gefahr für die Zukunft und den Wohlstand unseres Landes ist. Die Union will breite Steuergeschenke für Höchstverdiener*innen und Unternehmen verteilen, aber gleichzeitig so schnell wie möglich zum ausgeglichenen Haushalt zurückkommen. Das ist finanzpolitisches Harakiri und vollkommen unseriös. Es geht in den kommenden Jahren um Deutschlands Zukunft, es werden die Weichen für unseren Wohlstand der nächsten Jahrzehnte gestellt. Es geht um jede einzelne persönliche Zukunft. Wohlstand, soziales Miteinander, Digitalisierung, Klimaschutz – dafür braucht es einen Plan, den nur Grün, Rot, Rot garantieren kann.

von HAM 06/21

Foto: dpa

...wir schaffen es!

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