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Die Wende zum Weniger

Spaßverlust oder Lebensfreude – Überleben auf einem Planeten mit immer mehr Menschen
 
Von Reiner Klingholz

Die Menschheit befindet sich in einer multiplen, im Wesentlichen selbst verursachten Problemlage: Die Corona-Pandemie zeigt wenig Anzeichen, sich aus unserem Alltag zu verabschieden. In den ärmeren Ländern beginnt das Sars-CoV-2 überhaupt erst zu wüten, und dort findet es auch die besten Bedingungen vor, um neue, womöglich noch gefährlichere Varianten auszubrüten. Der Klimawandel zeigt seine ersten, im Vergleich zu dem, was noch kommen wird, harmlosen Auswirkungen. Die Vermüllung und Überfischung der Ozeane geht unvermindert weiter. Sie bedrohen, kombiniert mit der Meereserwärmung, eines der wichtigsten Ökosysteme des Planeten und damit die Ernährungsgrundlage vieler Menschen. Die ist ohnehin gefährdet, weil in der Vergangenheit bereits die Hälfte der fruchtbaren Ackerkrume weltweit verloren gegangen ist. Dem globalen Kahlschlag an den Ökosystemen fallen jährlich 10 000 bis 100 000 Arten zum Opfer. Genauer lässt sich die Zahl nicht beziffern, weil viele der Tier- und Pflanzenspezies, die ins Jenseits gehen, noch gar nicht katalogisiert sind. Und jene Spezies, die für all dies verantwortlich ist, hat sich im vergangenen Jahr um rund 80 Millionen Exemplare vermehrt. Dass unter diesen Bedingungen neue, zuvor unbekannte Infektions-krankheiten immer wahrscheinlicher werden, ist ein interessanter Nebeneffekt. Denn Menschen und Tiere, die sich unter natürlichen Bedingungen nie begegnen würden, kommen sich immer näher. In Tieren leben nach Schätzungen 1,7 Millionen unterschiedliche Viren als ständige Begleiter. Sie sind meist harmlos, können aber, wenn sie auf einen neuen Wirt, etwa den Menschen, übersiedeln, verheerende Wirkungen haben – siehe Sars-CoV-2.

Wer angesichts dieser Herausforderungen weiterhin optimistisch in die Zukunft blicken will, sollte realistisch sein: Auch im besten Fall wird es erst einmal schlimmer, bevor es sich zum Guten wendet.

 

gekürzt eingestellt HAM 07/2021

...wir schaffen es!

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